geb. 1956 in Hattingen / Ruhr; 1973 Aufenthalt
in der WR-Academy bei Cleveland, Ohio, u.a. mit Schwerpunkt Musik; zunächst pianistischer
Werdegang vorrangig auf dem Gebiet solistischer Improvisationsmusik
(Jazz und Neue Musik) sowie Beginn einer regelmäßigen Livezusammenarbeit
mit Schriftstellern wie Erich Fried, später Max von der Grün,
Oskar Ansull, Peter Härtling, Rumjana Zacharieva,
Christoph Klimke, Burkhard Serong, Hellmut Lemmer u.a.; erst 1981/82
erste autodidaktisch kammermusikalisch- kompositorische Aktivität
und nachfolgend Aufnahme von Kompositionsstudien: Einzelunterricht
bei Prof. Jürg Baur an der Kölner Musikhochschule sowie etliche Begegnungen mit Alfred Schnittke, dessen polystilistischer
Ansatz teils sehr mitprägend wirkte.
1985 Preisträger bei der Dramatiker Union Berlin (Juryvorsitz
Wolfgang Fortner/Aribert Reimann) als Stipendiat der Steinbrennerstiftung;
nach der Uraufführung
der 1. Symphonie (1986 Hagen/Bochum, "Ruhrstadtsymphonie") 1987 Auftrag
für eine abendfüllende Oper ('Brot und Spiele' nach einem Libretto
Max von der Grüns, UA 1989 Musiktheater Dortmund), in unmittelbarer Folge
mit einer kompletten Neufassung des Stückes als Auftragswerk des Brucknerhauses
Linz (dort konzertant auf den Internationalen Brucknerfestspielen 1991); ebenfalls
1991 1. Preis des Ostdeutschen Kulturrates Bonn für eine Klavierkomposition (UA in Leipzig).
Nun auch Berücksichtigung in den Repertoires namhafter Solisten; 1993
Auftrag zu einem Requiem/Memorial für Sopran, Bariton, Solovioline, Chor,
Sprecher, Tonband und Orchester durch die Konzertgesellschaft Schwerte sowie
die Stiftung
Kunst u. Kultur des Landes NRW (UA 1997 in NRW) (Libretto Christoph Klimke);
1995 Portrait auf dem Internationalen Komponistenfestival Kiew mit Kammermusik
und in Dortmund Uraufführung des schumannbezogenen Orchesterwerks 'alimenti
di vita'; 1990-95 Lehrauftrag für Neue Musik an der Gerhard-Mercator-Universität
Duisburg; Aufbau der Sparte klinische Musiktherapie im Klinikum
in Velbert/Heiligenhaus; Mitinitiator von thematischen Reihen Neuer Musik und
spartenübergreifender Projekte; Berufung in versch. Juries; seit 1992
auch kontinuierliche Konzerttätigkeit als Pianist, Organist und Perkussionist
in den eigenen Ensembles trio archipercussione, quartetto possibile, Tamigu – trio, trio contemporaneo sowie in Duoformation und solo in Hunderten
von Veranstaltungen
vor allem in NRW (Kammerkonzerte, Kirchenkonzerte und Gesprächskonzerte "Komponisten interpretieren
Eigenes") (hier u.a. auch öffentliche Morgenreihe "Komponisten
in Schulen").
1996 / 97 / 98 weitere internationale Aufführungen z.B. in Moskau, Kischinjow,
Salzburg. 1997 / 98 Start des Konzertzyklusses der „Hörbilder“ für
Sopran, Sprecher und Ensemble in Museen wie der Kunstsammlung NRW Düsseldorf
oder dem Wallraf- Richartz- Museum Köln. 1999 mehrfache Zusammenarbeit mit
dem Kammerorchester der Staatsphilharmonie Moldawien, 2000/01 mit dem Streichorchester
der Kiewer Philharmonie (zwei Uraufführungen).
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Etliche CDs (z.B. mit dem Florestanquartett oder dem
Gaudeamusquartett) und Rundfunkeinspielungen.
Werkverzeichnis I (1981 bis 98) umfasst rund 100 Werke zeitgenössischer
Musik aller Genres (zumeist publiziert im Astoriaverlag / Schottverlag) (Schott Group, Schott Music),
darunter z.B. 3 Symphonien, 9 weitere Orchesterwerke und Konzerte, 4 Streichquartette.
Werkverzeichnis II ab 98 / 99 (u.a. mit dem fünften Streichquartett von
2003) (u.a. bei Schott und im Eigenverlag). Seit 2003 auch Vorlage eigener Lyrik als Grundlage zu eigenen Vertonungen,
z.B. für Violine, Viola, Sprecher und Klavier oder Orgel.
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